Hildegard Bingensis

Seit 1990 beschäftigt uns die Gestalt der Hildegard von Bingen.
Seit 1998 führen wir zu Leben und Werk
Seit 2003 sind wir Träger der Spielgemeinschaft zu Leben und Werk der Hildegard von Bingen. 

Ludus

LSH - Spiel zu Leben und Werk der Hildegard von Bingen

Seit 2003 produzieren wir das Mysterienspiel zu Leben und Werk der Hildegard von Bingen in der Wallfahrtskirche in Eibingen.

Die Produktionen in der Übersicht:

2016 "Virtus - Kraft und Taugen" - Tanz, Lied und Lesung

2015 "1152 - 1165 - 2015 Ordo Virtutum - Tanz der Kräfte" - Spielfassung IV

2014 " Ordo Virtutum - Kreis der Kraft" - Spielfassung III

2013 "Symphonia - Vom Klang der Schöpfung"

2012 "Virtus et Vitium. Licht. Schatten. Mensch."

Ausstellung - Lesung - Multimediaprojekt zur Kanonisierung und Erhebung Kirchenlehrerin

 

2011 "Über die Monate - Der Jahresgang bei Hildegard von Bingen"

Nach der Beschreibung des Jahreskreises aus dem "Liber Divinorum Operum"

2010 "Ordo Virtutum - Das Spiel der Kräfte" - Spielfassung II

2009 "Ordo Virtutum - Das Spiel der Kräfte" - Spielfassung I

Szenische deutschsprachige Aufführungen mit wechselnden Schwerpunkten

 

2008 "O Virga ac Diadema - Von Reis und Krone"

Szenische Umsetzung der zentralen Marien-Antiphon

2007 "Regina Virtutum - Von der Königin der Tugenden"

Von der zentralen Tugend der Humilitas - Demut, Erdung, Erdgebundenheit, Bodenständigkeit.

2006 "Caritas abundat - Von der Tiefe bis hoch zu den Sternen..."

Die Frau auf dem Rad - Über die Liebe.

 

2005 "Sapientia - Von der Tugend der Weisheit"

Die Weisheit als erster Gedanke Gottes.

2004 "Visio - oder die Gabe der Schau"

Der Lebensweg der Hildegard von Bingen.

2003 "Im Feuer der Taube" - Werkstattprojekt zur Korrespondenz zwischen Hildegard von Bingen und Wibert de Gembloux

 

Vorarbeiten:

2001 "1050 Jahre Oestrich-Winkel"

Mitwirkung Rahmenkonzeption und Bespielung Stadtfest

2000 "Gutenberg! - Ein Spiel für eine Stadt und ihren Sohn"

Stationentheater zur Eröffnung der Rheinland-Pfalz-Woche im Deutschen Pavillon der Expo 2000 in Hannover

- ARGE M im Auftrag der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz

Axis - Prinzipien 2002 - 2017

Earth. You are here. (c) pixelio/sascha dorn

Unsere Arbeit folgt vier Prinzipien:

SACRIFICIUM*
Geschenk und Gabe

Unsere Projekte, insbesondere im geistigen Raum,
sind Aufgabe, Dienst und Geschenk.

Wir respektieren die Nähe zum liturgischen Ort und achten dessen Grenzen, Regeln und Überlieferungen.

Wir sind uns der geistigen Tiefe, Würde, zeitlosen Bedeutung und spirituellen Dimension im Werk der Hildegard von Bingen bewusst.

Wir achten ihre Sicht und Aussagen, ehren sie in Sorgfalt und Anspruch, Achtsamkeit und Augenmaß.

* "Etwas heil, ganz, besonders machen"

OFFICIUM - Verpflichtung und Aufgabe

Gemäß unseres zentralen Gegenstands stellen wir einen hohen Anspruch an Qualität und Sorgfalt
in Entwicklung, Konzeption und Ausführung.

Wir arbeiten handwerklich und mit Augenmaß, kaufmännisch behutsam, wirtschaftlich und gesellschaftlich nachhaltig,
verantwortlich gegenüber Mitwelt und Schöpfung.

Wir arbeiten transparent, legen wirtschaftlich wie inhaltlich Rechenschaft ab.

Wir übernehmen Verantwortung gegenüber Beteiligten vor Ort.

Wir schließen Ausbeutung und Überforderung aus.

Wir verstehen uns als Handwerker im Dienste unserer Aufgaben.

BENEFICIUM - Nutzen und Wohltun

Unser Spiel ist Dienst an Gemeinde und Gemeinschaft.

Wir sind offen für Meinungen und Dialog, halten unsere Arbeit transparent
und achten auf konstruktives Miteinander.

Wir achten auf den Mehrwert unserer Tätigkeiten für das Gemeinwesen.

Wir geben Wissen und Erkenntnisse weiter. Wir schulen und begleiten.

Überschüsse dienen dem gemeinnützigen Zweck.

EXERCITIUM - Üben und Ausüben

Unsere Projekte fordern aktive Auseinandersetzung und zielgerichtete Übung unseres Ausdrucks,
unserer Fähigkeiten, unserer Einfühlung und Anschauungen.

Wir begeben uns in die notwendige Disziplin und Klarheit.

Wir schaffen einfache und wirksame Wege, unser Spiel, seine Gemeinschaft und deren Fähigkeiten
zu pflegen, zu entwickeln und zu erhalten.

Wir bilden inhaltlich, technisch und darstellerisch aus und weiter, bieten Gelegenheit zu geistigen Vertiefung,
achten auf Nachhaltigkeit und Langfristigkeit.

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